SSD Logo kleiner             Unser Schulsanitätsdienst             

Helfen ist cool !!!Schüler helfen Schüler – das ist die Kurzformel des Schulsanitätsdienstes. Seit Januar 2009 gibt es an unserer Schule wieder einen aktiven Schulsanitätsdienst (SSD). Mit dem SSD wollen wir die Erste Hilfe Versorgung an unserer Schule ergänzen, die Hilfsbereitschaft und das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler fördern. Auch das soziale Klima an unserer Schule  wird so positiv beeinflusst. Unterstützt wird unser SSD vom Jugendrotkreuz – Mülheim. Das JRK steht uns bei allen Fragen zur Seite und begleitet unsere Aus- und Fortbildungen.
Was ist Schulsanitätsdienst an unserer Schule? Die Schüler und Schülerinnen die sich in der 5 Klasse für den SSD entschieden haben, betreuen als „Juniorhelfer“ ihre Klasse als Ersthelfer. Ab der 8. Klasse erweitern sie ihre Erste-Hilfe-Grundausbildung (8 Doppelstunden Erste Hilfe) und können ab dann voll im Schulsanitätsdienst eingesetzt werden. Die Ausbildung kostet 20 €  und wird durch das JRK begleitet. Die SchülerInnen erhalten nach erfolgreicher Teilnahme eine Erste Hilfe Bescheinigung. Bei regelmäßiger Teilnahme am SSD werden die Kosten erstattet.    Es besteht die Möglichkeit im Rahmen einer freiwilligen kostenlosen Mitgliedschaft beim Jugendrotkreuz an Aus- und Fortbildungen teilzunehmen ( z.B. Sanitätsschein A, realistische Unfalldarstellung, Wachdienste etc.).
Was sind die Aufgaben des SSD?
  • Betreuung und Unterstützung des Verletzten oder Erkrankten
  • Erstversorgung von Erkrankungen und Verletzungen, wie z.B. Pflaster, Kühlakkus, Verbände
  • sorgfältige Dokumentation der Hilfeleistung
  • Reflektion von Einsätzen
  • erstellen der Dienstpläne
  • Fortbildungen
  • Überprüfung und Ergänzung der Erste-Hilfe-Materialien
Wie viel Zeit nimmt der SSD in Anspruch?
  • Ausbildung über 8 Doppelstunden
  • 1-2 Dienste in der Woche ( Pausendienst / Rufbereitschaft)
  • regelmäßige 14 täg. Treffen in Rahmen einer AG
  • ggf. Aus- und Weiterbildungen außerhalb der AG Stunden

 
Wie werde ich Schulsanitäter? Alle Schüler und Schülerinnen die Interesse an der Ersten Hilfe haben, zuverlässig und teamfähig sind, können sich zum 2.Halbjahr der Klasse 5 bewerben.

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Was muss ich als Erziehungsberechtigter wissen?

Der Dienst des SSD wird an jedem Unterrichtstag in der Form geleistet, dass je zwei Schülerinnen, bzw. Schüler Rufbereitschaft haben und sich im Bedarfsfall um Kranke und Verletzte kümmern. Natürlich werden sie dabei nicht alleine gelassen, sondern von der zuständigen Lehrerin unterstützt. Ihr Kind ist bei der Erfüllung dieser so wichtigen Aufgabe - wie alle Ersthelferinnen und Ersthelfer - gegen Eigenschäden versichert, denn die Verantwortung der Schulleitung, sowie Lehrerinnen und Lehrer für die Versorgung von Kranken und Verletzten bleibt im vollen Umfang erhalten. Sie und ihr Kind gehen also keinerlei rechtliches oder finanzielles Risiko ein. Andererseits bedeutet dieses Engagement ihres Kindes auch für sie und ihre Familie ein Stück mehr an Sicherheit. Die Schulgemeinschaft ist froh und dankbar, dass sich immer wieder junge Menschen engagiert für diesen Dienst melden. Denn es gibt kaum eine Tätigkeit, die einen so hohen ethischen Stellenwert besitzt und gleichzeitig ein so wertvolles "Lernen fürs Leben" darstellt, wie die Erste Hilfe.
Sollten sie Fragen zum SSD haben, die ihr Kind nicht beantworten kann, rufen sie uns einfach an. Für Tipps und Anregungen sind wir sehr dankbar. Auch über Unterstützung in jeglicher Form freuen wir uns. Wir benötigen immer abgelaufene Erste-Hilfe-Kästen (Auto).

             RoteKreuz                        Hintergrundinformationen zum    
Schulsanitätsdienst
des Jungendrotkreuzes
An bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als eine Million Schulunfälle. Oft sind die ersten Minuten entscheidend für den Erfolg der Hilfeleistung. Aber wie kann man diese sicherstellen?
Eine Antwort darauf liefert der Schulsanitätsdienst des Jugendrotkreuzes.Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter sind Schülerinnen und Schüler, die bei Notfällen in der Schule zur Stelle sind und die Erstversorgung übernehmen bis ggf. der Rettungsdienst eintrifft. Sie können dabei von Juniorhelferinnen und Juniorhelfern unterstützt werden. Bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen, alle Arten von Schulveranstaltungen und an jedem Schultag sind sie in Bereitschaft.

Der Schulsanitätsdienst ergänzt die bewährte Erste-Hilfe-Versorgung ganz wesentlich:Die vom roten Kreuz ausgebildeten Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter, natürlich allesamt Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schule, haben ein Auge auf Gefahrenquellen und lernen, im Ernstfall Verantwortung zu übernehmen und überlegt zu handeln – auch in brenzligen Situationen. Sie sind nicht nur fit in Erster Hilfe, sie lernen auch, sich in andere Menschen einzufühlen. Damit tun sie auch etwas für sich, denn wer anderen Menschen helfen kann, ist stark und selbstbewusst.

Welchen Nutzen hat die Schule:
  • Die Schülerinnen und Schüler haben Spaß am Erlernen der Ersten Hilfe.
  • Das Gefahrenbewusstsein wird gefördert, dadurch werden viele Unfälle vermieden.
  • Durch rechtzeitige Erste Hilfe werden die Notfallfolgen wesentlich gemildert.
  • Die Ausbildungsinhalte können direkt in praktisches Handeln umgesetzt werden.
  • Das Selbstbewusstsein der und des Einzelnen wird gestärkt.
  • Die Schülerinnen und Schüler lernen soziale Verhaltensweisen und entwickeln mehr Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler.
  • Das soziale Klima an der Schule wird positiv beeinflusst.
Wie es funktioniert:
  • Jede Schule kann einen Schulsanitätsdienst installieren.
  • Die Schulung der Schülerinnen und Schüler in Erster Hilfe übernehmen Ausbilderinnen und Ausbilder des Roten Kreuzes oder geschulte Kooperationslehrerinnen bzw. –lehrer.
  • Eine Kooperationslehrerin bzw. –lehrer organisiert den Schulsanitätsdienst und betreut die Gruppe der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter. Unterstützt wird sie/er dabei vom örtlichen Jugendrotkreuz.


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