Ein einzigartiges LIVE Ereignis…

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Wir freuen uns sehr das Jugendsinfonieorchester der Frederik Chopin Musikschule in Opole http://www.psmopole.pl/ an der Realschule Broich begrüßen zu dürfen. 

Das Jugendsinfonieorchester der Mülheimer Partnerstadt Opole, das von der Dirigentin Frau Ludmila Zawadzka geleitet wird, begleitet die Aufführungen des „Karnevals der Tiere mal ganz anders“

Die bisher 65 Schüler der Realschule Broich erarbeiten das Musiktanztheater „Karneval der Tier mal ganz anders“ unter der Leitung von Frau Ingrid Maria Amelung, die Regie führt und die gesamte Inszenierung leitet.

Humorvolle Texte und über 100 prachtvolle Kostüme lassen die jungen Darsteller in die Erinnerungswelt des Komponisten C. Saint Säens   schlüpfen und bieten ein Gesamtkunstwerk welches das Ohr und Auge sowohl der kleinen als auch großen Zuschauer anspricht.

Die Aufführungen finden am 22. Und 23 Juni 2017 wie folgt in der Aula der Realschule Broich, Holzstrasse 80, 45479 Mülheim an der Ruhr

  • 22. Juni 2017, 11.00 Uhr - Aufführung für Schulen der Stadt Mülheim an der Ruhr
  • 23. Juni 2017, 11.30 Uhr - Aufführung für die Schüler der RS Broich
  • 23. Juni 2017, 19.00 Uhr - Aufführung für die Öffentlichkeit in der Aula der Realschule Broich,
Geplant ist eine CD Hörspiel Einspielung des „Karnevals der Tiere mal ganz anders“, die nach den Aufführungen erworben werden kann.

Mit einem Klick auf das Foto sehen Sie Bildimpressionen von der bisherigen Probenarbeit: den „Can can“, den „Schwan“ und die „Vögel“. 

Zur Handlung des „Karnevals der Tiere mal ganz anders“:

Was Tiere und Musik miteinander zu tun haben können, hat Lisa immer noch nicht verstanden.

Ausgerechnet eines der  bekanntesten Werke der Programmmusik,  den  „Karneval der Tiere“, muss  sie  erkunden, was sie an den Rand der Verzweiflung bringt. 

Doch dann plötzlich und völlig unerwartet bekommt Lisa Hilfe.

Der Komponist Camille Saint Saens wird durch eine Zeitmaschine  in die heutige Zeit versetzt und erklärt der verzweifelten Lisa  auf anschauliche Art sein eigenes Musikstück -  den „Karneval der Tiere.“   Dabei  lässt der Komponist seine Gedanken schweifen und erinnert sich an seine Ausflüge ins Varieté, an den feurigen Can can und an seine Afrika-Reise.

Er sieht die untergehende Abendsonne, die das bunte Gefieder der vorbeifliegenden Vögel glänzen lässt,  und erinnert sich an den Schwan, den er im Tal erblickte und als Innbegriff der Grazie, Schönheit und Anmut in der sanften Melodie des Violoncellos  wieder zum Leben erweckt.

Multimedia-Theater „Geduldete Träume“ – Preisträger des 64. Europäischen Wettbewerbs

 Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zur Fotostrecke. Geduldete Träume



Und mit diesem Link gelangen Sie zu unserem Video: https://www.youtube.com/watch?v=TMM9yAcGxPE

 Mit dem Multimedia- Theaterprojekt „Geduldete Träume“ gehören wir 2017 zu den Preisträgern des

64.Europäischen Wettbewerbs, der zu den größten und ältesten Schülerwettbewerben Deutschlands zählt.   Unter dem Motto „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ beteiligten sich am Europäischen Wettbewerb bundesweit 1240 Schulen mit insgesamt 85 229 Schülerinnen und Schülern aller Altersgruppen und Schulformen. 

Es wurden insgesamt 75.000 Arbeiten eingereicht, von denen die Landesjury der einzelnen Bundesländer zunächst eine Vorauswahl traf. Anschließend wählte die Bundesjury des Europäischen Wettbewerbs aus den bundesweit preisverdächtigten 1978 Projekten, das Multimedia-Theater „Geduldete Träume“ , das an der Realschule Broich von geflüchteten Kindern und Jugendlichen unter der Leitung von Frau Ingrid Maria Amelung erarbeitet wird, zu den Preisträgern des 64.Europäischen Wettbewerbs.

Das Multimedia-Theaterprojekt „Geduldete Träume“   ist eine Eigenproduktion, in der die aus Syrien und dem Irak geflüchteten Kinder und Jugendlichen ihre Erlebnisse teilen und das, was sie auf dem langen Weg nach Deutschland er- und durchlebt habe, in Wort und Bild erzählen.

Bislang haben nur die Erwachsenen berichtet. Die Kinder fügten sich in den Lauf der Ereignisse. Nur Wenige haben sie beachtet und gefragt. Nur Wenige haben gemerkt, dass die ihnen aufgedrängten Ereignisse sie verändern und ihre Unbeschwertheit schwinden lassen.

Nun möchten auch die Kinder sich mitteilen, denn auch sie haben die Flucht erlebt, auch sie kennen Schmerz und Angst … und auch sie haben Träume, die sie leben lassen wollen… irgendwie… und irgendwann.

Das Er-und Durchlebte wird auf mehreren Ebenen erarbeitet, die während der Aufführungen ergänzend, integrierend und informierend ineinander übergehen. Private Filmaufnahmen werden als fester Bestandteil in die Handlung des Theaterstückes integriert und durch die künstlerische Auseinandersetzung mit dem eigenen „ich“ in Form von Zeichnungen, Arbeiten mit Acryl und Pastell als auch Collagen, „sprechen“ sie über ihre Wünsche und Träume, über ihre Familien und sich selbst. Indem sie zeichnen oder malen, drücken sie Inhalte aus, die sie noch nicht verbalisieren können.

Auch Masken erhalten symbolischen Wert und durchziehen die Handlung des Theaterstückes.

Hinter Masken verbergen sich Träume und Wünsche vieler Kinder und Jugendlicher, aber auch Unsicherheiten und Ängste, das Alte und Vertraute loslassen zu müssen und das Neue beginnen zu wollen. Erst wenn man die Maske absteift, findet man sich selbst wieder, so wie Sozdar in unserem Theaterstück: “Jetzt bin ich hier. In einem neuen Land mit Menschen, die ich nicht kenne. Es war schwer für mich…. In meinem Herzen bin ich immer noch dort, wo ich herkomme. Vieles ist hier so anders. Doch meine Hoffnung trägt mich, irgendwann auch hier mein Zuhause zu finden.“

Mit dem Theaterprojekt „Geduldete Träume“ möchten wir zeigen, dass man trotz sprachlicher und kultureller Unterschiede im respektvollen Miteinander und der Akzeptanz der Verschiedenartigkeit jedes einzelnen, gemeinsam kulturelle Erlebnisse erschaffen kann.

Es entsteht ein Dialog der Kulturen und es werden Brücken gebaut, auf denen man sich mit Respekt und gegenseitigen Wertschätzung begegnet.
Im Herbst 2017 wird das Multimediatheater „Geduldete Träume“ im Rahmen mehrerer Aufführungen in unserer Schulaula und einer begleitenden Kunstaustellung der Öffentlichkeit gezeigt, um zu berichten, zu informieren und zu reflektieren. 




I. Amelung
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